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Aufenthaltsermittlung im Ausland

Mann mit Lupe vor dem Auge

Aufenthaltsermittlung, © colourbox.de

01.12.2017 - Artikel

In Nigeria gibt es kein dem deutschen vergleichbares Meldewesen und auch eine polizeiliche Registrierung ist nicht landesweit vorgeschrieben.

Aufenthaltsermittlungen von Personen sind dem Generalkonsulat daher in der Regel nicht möglich, insbesondere da nigerianische Behörden dem Generalkonsulat oder der Botschaft ohne ein berechtigtes Interesse bzw. eine entsprechende Vollmacht der Person ohnehin keine Auskunft geben würde. Gegebenenfalls kann ein Rechtsanwalt bei der Aufenhaltsermittlung behilflich sein. Es sollte dabei jedoch nicht vergssen werden: Nigeria ist ein Land mit über 180 Millionen Einwohnern, wobei die Bevölkerung ständig wächst. Gerade auf dem Land ist es um die Infrastruktur schlecht bestellt und es gibt teilweise keine richtigen Adressen. Eine Vernetzung der Behörden untereinander ist selten gegeben, so dass Recherchen ohne konkrete Anhaltspunkte wie etwa eine frühere Adresse oder Angaben zum Aufenthalt von Familienmitgliedern fast immer aussichtslos sind. Ganz allgemein lässt sich somit festhalten, dass Aufenthaltsermittlung hier in Nigeria extrem schwierig bis fast unmöglich sind. 

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